19.04.2021 //

Nächste Runde für Einkaufsinitiative Westbalkan

Deutsche Einkäufer konnten sich noch bis zum 28. April beim BME für die individuelle Suche nach passenden Lieferanten anmelden.

Vor Corona waren noch B2B-Matchmakings, wie beispielsweise am 19. Juni 2018 in der IHK Frankfurt, von Angesicht zu Angesicht möglich. 2021 muss die 7. Einkaufsinitiative Westbalkan Pandemie-bedingt erneut digital stattfinden. Foto: Frank Rösch/BME e.V. Vor Corona waren noch B2B-Matchmakings, wie beispielsweise am 19. Juni 2018 in der IHK Frankfurt, von Angesicht zu Angesicht möglich. 2021 muss die 7. Einkaufsinitiative Westbalkan Pandemie-bedingt erneut digital stattfinden. Foto: Frank Rösch/BME e.V.

Auch 2021 ist das Interesse deutscher Unternehmen an der vor sieben Jahren gegründeten Einkaufsinitiative Westbalkan ungebrochen. „Noch bis zum 28. April können deutsche Unternehmen dem BME kostenfrei ihre individuellen Bedarfe melden“, informiert Olaf Holzgrefe, Head of International and Affairs des Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME).

Ab Mai starten die Auslandshandelskammern (AHK) Kroatien, Slowenien, Serbien, Montenegro, Bosnien-Herzegowina, Nordmazedonien, Kosovo und Albanien unter Leitung von BME und AHK Serbien die Lieferantensuche in den genannten acht Ländern. Am Ende des Auswahlprozesses bekommen alle vom BME registrierten Einkäufer eine Gesamtübersicht der potenziellen Lieferanten und eine für ihr Unternehmen passende individuelle Auswahl.

Höhepunkt der Westbalkan-Initiative dieses Jahres werden die B2B-Matchmakings ab 28. September sein; sie finden Corona-bedingt erneut digital bzw. als Hybridveranstaltung statt. Holzgrefe: „Bereits die Online-Premiere 2020 war ein großer Erfolg. Zwischen dem 8. und 28. September kam es zu mehr als 320 Kontaktanbahnungen zwischen 34 deutschen Einkäufern aus 28 deutschen Industrieunternehmen und 156 qualifizierten Lieferanten aus der Westbalkan-Region.“

„Wir konzentrieren uns 2021 bei der Lieferantensuche auf die Bereiche Metallbau, Guss- und Schmiedeteile, Stanz- und Biegeteile, Spritzguss, Plastik und Elektronik“, so Holzgrefe weiter. Einkäufer fragten aber zunehmend auch Dienstleistungen nach. Darüber hinaus biete der BME auch Optionen im Bereich der Produktionsmaterialien und Zeichnungsteile an.

„Gerade in Krisenzeiten wie der aktuellen Covid-19-Pandemie suchen Unternehmen eine zweite oder dritte Beschaffungsquelle. Der Westbalkan bietet sich dafür an. So verfügen die beiden EU-Staaten Slowenien und Kroatien über optimale rechtliche Rahmenbedingungen. Serbien konnte in den vergangenen Jahren weitere Fortschritte im Reformprozess erzielen; auch in Bosnien-Herzegowina haben viele Unternehmen mittlerweile ihre Hausaufgaben gemacht. Kleine Länder wie der Kosovo und Nordmazedonien suchen als Nischenanbieter ebenfalls ihre Chancen im Zulieferbereich“, betont Holzgrefe.

„Das Format Einkaufsinitiative Westbalkan steigert den Bekanntheitsgrad qualitativer Produkte in der Region und führt ebenfalls zu einem erhöhten Interesse deutscher Investoren mit dem Ziel der Diversifizierung ihrer Supply Chain. Und gerade die erfolgreichen Zulieferer der vergangenen Jahre auf dem Westbalkan freuen sich auf die erneute Ausgabe der Einkaufsinitiative 2021“, so Frank Aletter, seit 1. Februar 2021 Geschäftsführer der AHK Serbien.

Die Einkaufsinitiative Westbalkan wird gemeinsam vom BME und den deutschen Auslandshandelskammern (AHK) des westlichen Balkans organisiert. Die Geschäfts- und Kontaktbörse ist fester Bestandteil des KMU-Markterschließungsprogramms (MEP) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi).

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