12. Einkaufsinitiative Westbalkan in Dortmund: Fast 200 Lieferanten stehen zur Auswahl
Die 12. Einkaufsinitiative Westbalkan bietet Einkäufern eine passgenaue Gelegenheit, neue qualifizierte Lieferanten aus einer der dynamischsten Beschaffungsregionen Europas kennenzulernen. Am 20. Mai 2026 in Dortmund treffen deutsche Einkaufsunternehmen auf ausgewählte Industrieunternehmen aus dem Westbalkan und können in vorab geplanten B2B-Meetings potenzielle Geschäftspartner persönlich kennenlernen.
Über die Matchmaking-Plattform des BME stehen derzeit fast 200 detaillierte Lieferantenprofile aus sieben Ländern des Westbalkans zur Auswahl. Vertreten sind Unternehmen aus Kroatien (48), Serbien (47), Slowenien (36), Bosnien und Herzegowina (35), Nordmazedonien (15), Kosovo (9) und Albanien (5). Die Profile können nach einer kostenfreien Registrierung auf der Matchmaking-Plattform des BME vollständig eingesehen werden, sodass Einkäufer bereits vor der Veranstaltung gezielt geeignete Partner auswählen können.
Starke industrielle Zulieferstruktur
Die Analyse der Unternehmensprofile zeigt eine klar ausgeprägte industrielle Ausrichtung der Region. Besonders stark vertreten sind Unternehmen aus nachfolgenden Branchen:
- Automotive-Zulieferindustrie
- Maschinen- und Anlagenbau
- Metallverarbeitung und Präzisionsfertigung
- Energie- und Elektrotechnik
- Kunststoff- und Elektronikproduktion
Viele der Unternehmen verfügen über umfassende Fertigungskompetenzen, darunter:
- CNC-Fräsen und CNC-Drehen
- Schweißen und Laserschneiden
- Blechbearbeitung
- Aluminium- und Metallkomponentenfertigung
- Werkzeugbau sowie Prototypen- und Serienfertigung
Diese Kompetenzen machen den Westbalkan zu einem attraktiven Partner für europäische Industrieunternehmen, die ihre Lieferketten diversifizieren oder Nearshoring-Potenziale erschließen möchten.
Struktur der Unternehmensgrößen
Die ausgewerteten Daten zeigen eine typische industrielle Zulieferlandschaft mit einer starken Basis an kleinen und mittleren Unternehmen:
- zahlreiche hoch spezialisierte kleine Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitenden, die häufig Nischenkompetenzen oder hochpräzise Fertigung anbieten
- eine große Gruppe mittelständischer Industrieunternehmen mit 50 bis 250 Mitarbeitenden, die sowohl Prototypen als auch Klein- und Mittelserien produzieren können
- mehrere größere Produktionsunternehmen mit über 250 bis zu mehreren hundert Beschäftigten, die auch größere Serien und internationale Lieferketten bedienen
Die Umsatzstruktur reicht von spezialisierten Betrieben mit wenigen Millionen Euro Jahresumsatz bis hin zu etablierten Industriefirmen mit über 50 Millionen Euro Jahresumsatz.
Internationale Qualitätsstandards und Zertifizierungen
Ein weiterer wichtiger Aspekt für Einkäufer ist die hohe Zertifizierungsquote der Unternehmen. Viele der teilnehmenden Lieferanten verfügen über international anerkannte Qualitäts- und Managementzertifikate, darunter beispielsweise:
- ISO 9001 (Qualitätsmanagement)
- IATF 16949 (Automotive-Qualitätsmanagement)
- ISO 14001 (Umweltmanagement)
- ISO 45001 (Arbeitssicherheit)
Diese Zertifizierungen unterstreichen die Integration vieler Unternehmen in internationale Lieferketten, insbesondere im Automotive- und Maschinenbausektor.
Gezielte Lieferantenauswahl vor dem Event
Nach der kostenfreien Registrierung auf der Matchmaking-Plattform des BME können Einkäufer:
- alle Lieferantenprofile detailliert einsehen
- nach Branchen, Technologien und Ländern filtern
- gezielt B2B-Gespräche mit passenden Unternehmen anfragen
Auf dieser Basis werden individuelle Meetingpläne erstellt, sodass Sie Ihre potenziellen Lieferanten direkt vor Ort in Dortmund persönlich treffen und konkrete Kooperationsmöglichkeiten besprechen können.
Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihr Lieferantennetzwerk zu erweitern und neue Beschaffungspotenziale im Westbalkan zu erschließen!
Die Einkaufsinitiative wird vom Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME) gemeinsam mit den Auslandshandelskammern des Westbalkans organisiert und ist Teil des Markterschließungsprogramms für KMU im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.