08.07.2026Öffentliche Beschaffung

BME-geführtes Konsortium „P2Ioneers“ gewinnt Ausschreibung für europäisches Förderprojekt

Der BME setzt seine erfolgreiche Arbeit auf europäischer Ebene fort: Das Konsortium „P2Ioneers“ erhält den Zuschlag für ein EU-Förderprojekt, das die innovationsorientierte öffentliche Beschaffung in Europa stärken soll.
Das EU-Projekt „P2Ioneers“ soll nationale Kompetenzzentren enger vernetzen und die innovationsorientierte öffentliche Beschaffung in Europa nachhaltig stärken. © Grafissimo/iStock

Ende Juni erhielt der Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME) die Nachricht, dass das vom BME geführte Konsortium „P2Ioneers“ den Zuschlag beim Interconnected Innovation Ecosystems Call der EU-Kommission gewonnen hat.

Kompetenzzentren für innovationsorientierte Beschaffung stärken

Fakt ist: Viele öffentliche Auftraggeber in Europa verfügen noch immer über wenig Erfahrung im Bereich der innovationsorientierten Beschaffung und benötigen Schulungen sowie praktische Unterstützung. Um dieser Herausforderung zu begegnen, werden durch P2Ioneers in mehreren europäischen Ländern nationale Kompetenzzentren weiter vernetzt, eingerichtet und ausgebaut. Ziel des EU-Projektes ist es, Maßnahmen zum Kompetenzaufbau im Bereich der innovationsorientierten Beschaffung zu erweitern, implementieren und umzusetzen, um damit die Innovationsorientierung innerhalb der EU zu stärken.

Fortführung des europäischen Netzwerks procure2innovate (P2I)

P2Ioneers ist die Fortführung und Erweiterung von procure2innovate (P2I) – dem Europäischen Netzwerk der Kompetenzzentren für innovationsorientierte Beschaffung, einem EU-geförderten Projekt, dass von 2018 bis 2021 lief und bei dem der BME bereits ebenfalls Koordinator war. Insgesamt gehören bereits zehn bestehende Kompetenzzentren aus zehn Ländern dem Konsortium an, so auch KOINNO oder das Kompetenzzentrum Österreichs, IÖB. Ziel der EU ist es, hier eine stärke Vernetzung und Stärkung der Innovationsidee zu erreichen. Gleichzeitig soll das Projekt weitere europäische Staaten dabei unterstützen, eigene Kompetenzzentren zu entwickeln.

BME übernimmt erneut Koordination des Konsortiums

„Die Beauftragung des BME zeigt, dass wir in Europa ein gefragter Kompetenzträger sind,“ so Dr. Lars Kleeberg, Hauptgeschäftsführer des BME. „Das ein Projekt fortgeführt wird und der BME dabei erneut den Zuschlag erhält, ist ein Zeichen für die enge Verbindung des BME zu den europäischen Partnern. Innovation und Netzwerk – beides sind in der DNA unseres Verbandes tief verankert.“

Projektstart im Oktober 2026

Das Projekt hat ein Volumen von insgesamt 4.5 Mio. Euro und dauert vier Jahre. Als Koordinator kommen dem BME leitende Funktionen in der Führung der zahlreichen Partner des europaweiten Konsortiums zu. Der offizielle Kick-off zum Projekt ist im Oktober 2026 geplant.

Ihre Kontaktpersonen

Pascal Dumont du Voitel
Projektmanager KonzeptionInhaltliche Fragen
Marlene Grauer
Senior International Project Managerin
Olaf Holzgrefe
Leiter International Business & Affairs