Deutsche Rohstahlerzeugung gerät ins Stocken
Die deutsche Rohstahlproduktion hat im Juli erstmals in diesem Jahr im Vorjahresvergleich nachgegeben. Die Erzeugung sank um rund zwei Prozent auf knapp 2,7 Millionen Tonnen, wie aus den von der Wirtschaftsvereinigung Stahl veröffentlichten Zahlen hervorgeht. Damit gerate der Aufwärtstrend bei der Stahlproduktion angesichts der anhaltend schwachen Nachfrage ins Stocken.
In den ersten sieben Monaten des Jahres produzierten die deutschen Stahlhersteller laut WV Stahl knapp sieben Prozent mehr Rohstahl als im Vorjahreszeitraum. Hochgerechnet auf das Gesamtjahr entspreche die Produktion damit einem Volumen von rund 36,5 Millionen Tonnen. Im Gesamtjahr 2025 waren in Deutschland rund 34 Millionen Tonnen Rohstahl erzeugt worden.
Dabei entwickelten sich die beiden Erzeugungsrouten unterschiedlich. Die Produktion von Oxygenstahl stieg den Angaben zufolge von Januar bis Juli um 8,5 Prozent verglichen mit dem Vorjahreszeitraum. Die Elektrostahlerzeugung legte dagegen lediglich um 3,4 Prozent zu.
Quelle: MBI Martin Brückner Infosource
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