Kompetenz-Check im Einkauf: Neues Tool ermöglicht Benchmark und gezielte Weiterbildung
Digitalisierung stellt neue Anforderungen an den Einkauf
Die fortschreitende Digitalisierung verändert die Kompetenzanforderungen im Einkauf rasant. Führungskräfte im Einkauf sehen sich dabei immer häufiger mit der Frage konfrontiert: Wie nehmen wir das gesamte Team mit auf diese Reise? Und individuell stellt sich die Frage: Wie gut stehe ich im Vergleich zu anderen da?
Selbstbewertung auf Basis von 107 Kompetenzen
Genau hierfür hat das Forschungsprojekt EXPERTISE in Zusammenarbeit mit der BME Akademie ein innovatives und kostenfreies Skill Measurement Tool entwickelt. Mit diesem digitalen Instrument können Einkäufer ihre individuellen Fähigkeiten anhand von 107 spezifischen Kompetenzen aus sieben Themenblöcken strukturiert selbst bewerten.
Benchmarking schafft Transparenz über Stärken und Lücken
Der zentrale Mehrwert des Tools ist die integrierte Benchmark-Funktion, die das eigene Profil mit den Daten von rund 1.100 europäischen Fachkräften vergleicht und in einem übersichtlichen Radar-Chart visualisiert. Dadurch werden individuelle Stärken sowie spezifische Kompetenzlücken, insbesondere im Umgang mit Industrie 4.0 Technologien, objektiv und transparent aufgedeckt.
Individuelle Lernpfade für nachhaltige Entwicklung
Basierend auf dieser Analyse schlägt das Tool direkt individuelle Lernpfade und passende Schulungsmaterialien vor, um die identifizierten Themenbereiche zielgerichtet zu schließen. Somit bietet das Tool Unternehmen und einzelnen Einkäufern eine datenbasierte Grundlage, um lebenslanges Lernen effektiv zu fördern und die eigene Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu sichern.
Skill Measurement Tool: Jetzt benchmarken
Das Skill Measurement Tool ist kostenfrei zugänglich und bietet die anonymisierte Gelegenheit zur Selbsteinschätzung.
Über das Projekt
Das Projekt EXPERTISE wurde durch das Erasmus+ Förderprogramm „Cooperation partnerships in vocational education and training“ der Europäischen Kommission für die Laufzeit vom 31.12.2022 bis 31.12.2025 gefördert. Das Projekt wurde durch die Technische Universität Dortmund, Universität Twente (Niederlande), Lappeenranta University of Technology (Finnland) und University of Economics in Bratislava (Slowakei) durchgeführt.