22.10.2026Advertorials

Kompetenzlücken im Einkauf schließen, bevor sie zum Risiko werden

Ein resilienter und umsetzungsstarker Einkauf baut auf neue Kompetenzen. Wie Führungskräfte Qualifikationslücken strukturiert aufdecken, gezielt schließen und ihre Teams digital befähigen.
© Vitaly Gariev/unsplash

Gastbeitrag

Von Sven C. Schumacher und Axel Clemens, H&Z Unternehmensberatung

Vom Einkauf wird heute viel mehr erwartet als operative Umsetzung: Er prägt Resilienz, Kostenstruktur und strategische Ausrichtung eines Unternehmens entscheidend mit. Die globalen Umbrüche der vergangenen Jahre haben Schwachstellen in Lieferketten offengelegt. Volatile Märkte verlangen von Unternehmen mehr Agilität und Widerstandsfähigkeit. Und mit dem Fortschritt von Technologien wie generativer KI und IoT nimmt die Automatisierung im Einkauf zu.

Obwohl soziale Kompetenzen, betriebswirtschaftliches Verständnis und die Fähigkeit zur Datenauswertung an Bedeutung gewinnen, stützen sich viele Teams noch auf veraltete Kompetenzmodelle. Dazu kommt, dass die externe Rekrutierung geeigneter Fachkräfte oft kostspielig und ressourcenintensiv ist.

Strategische Kompetenzentwicklung

Gezielte Personalentwicklung rüstet Teams für zukünftige Herausforderungen und stärkt den strategischen Beitrag des Einkaufs. Dazu müssen Führungskräfte wissen, wo kritische Kompetenzlücken sind, wie sie Weiterbildungsbudgets am besten priorisieren und ganz konkret, welche Skills das eigene Team braucht und wie diese erworben werden können.

Zukunftsfähig in fünf Schritten

In der Praxis hat sich ein strukturiertes Vorgehen bewährt, das in fünf Schritten Qualifikationslücken nachvollziehbar aufdeckt und rollenspezifische Lernpfade öffnet.

1. Einkauf auf Unternehmensziele und aktuelle Markttrends abstimmen: Einkaufsinitiativen werden mit der Vision, der Mission und den Zielen des Unternehmens verknüpft.

2. Stellenprofile und Rollen überprüfen und aktualisieren: Aktuelle Profile und Rollen werden um die erforderlichen Zukunfts-Anforderungen erweitert.

3. Kompetenzmatrix und Kompetenzkompass erstellen: Einkaufskompetenzen und die pro Rolle erforderlichen Kompetenzprofile werden definiert.

4. Skalierbare, toolbasierte Kompetenzbewertung kommunizieren und durchführen: Mitarbeitende werden eingebunden und Kompetenzdaten einheitlich erhoben (lokal, regional, global).

5. Lücken analysieren und Schulungsbedarf definieren: Prioritäten werden identifiziert und gezielte, rollenspezifische Lernpfade entworfen.

Das Ergebnis ist ein belastbares Bild der Ist-Kompetenzen sowie ein Fahrplan, welche Qualifikationen wann von wem für den Lückenschluss und die Weiterentwicklung erworben werden. Neben Trainings sind hier beispielsweise auch interne Initiativen oder Lernpartnerschaften möglich. Der ganzheitliche Ansatz befähigt eine zukunftsfähige Einkaufsfunktion, die agil, kompetent und auf Unternehmensziele abgestimmt ist.

Warum Zögern teuer ist

Kompetenzlücken wirken nicht abstrakt, sondern zeigen sich konkret in verpassten Einsparungen, in sinkender Wettbewerbsfähigkeit und Lieferkettenrisiken, die niemand früh genug erkennt. Schließt ein Team diese Lücken proaktiv, entfaltet der Einkauf seine Wirkung dort, wo sie am wichtigsten ist: bei Resilienz, Kosteneffizienz, Innovation und nachhaltiger Wertschöpfung.

Kompetenzen für einen starken Einkauf 

H&Z begleitet Kunden bei der strukturierten Kompetenzentwicklung und hat Erkenntnisse aus der Praxis sowie die wichtigsten Kompetenzen für den Einkauf im Whitepaper „New Skills for the Future of Procurement” zusammengestellt. Das erwartet Sie:

  • Trends, die Einkaufskompetenzen neu formen
  • Wo sich Qualifikationslücken auftun und warum sie von Bedeutung sind
  • Wie man eine rollenspezifische Kompetenzentwicklung aufbaut
  • Der Zusammenhang zwischen Kompetenzbewertung, Schulung und digitaler Befähigung
  • Praktische Einblicke in die Bereiche Daten, ESG und Risikobereitschaft

Jetzt Whitepaper herunterladen: New Skills for the Future of Procurement

Sie möchten wissen, wie Ihr Einkauf konkret von einer strukturierten Kompetenzbewertung profitieren kann? Dann nehmen Sie gerne mit Sven Schumacher oder Axel Clemens Kontakt auf.

Über H&Z

H&Z ist eine führende europäische Managementberatung mit klarem Fokus auf messbare Wirkung. Die Beratung unterstützt Unternehmen dabei, Kosten zu senken, die Produktivität zu steigern und Lieferketten resilienter und leistungsfähiger zu gestalten. Dabei verbindet H&Z strategische Expertise mit konsequenter Umsetzung – von Procurement-Transformation und Kostenoptimierung bis hin zu Digitalisierung, KI und Supply-Chain-Exzellenz.

Kontakt:
Sven C. Schumacher, Partner: sven.schumacher@hz.group
Axel Clemens, Director: axel.clemens@hz.group
H&Z Unternehmensberatung GmbH
Max-Joseph-Straße 6
80333 München
Web: www.hz.group