24.09.2026Advertorials

Lieferketten unter Druck: Warum Compliance allein nicht vor der nächsten Krise schützt

64 Prozent der Unternehmen in der DACH-Region waren zuletzt von Nachhaltigkeitsrisiken in ihrer Lieferkette betroffen – doch nur 22 Prozent schätzen sie als tatsächlich resilient ein.
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Geopolitische Spannungen, Klimarisiken, neue Sorgfaltspflichten: Lieferketten stehen heute unter einem Dauerdruck, der sich kaum noch mit klassischen Compliance-Checklisten bewältigen lässt. Eine aktuelle Studie zeigt: 64% der Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz waren in den vergangenen drei Jahren von Nachhaltigkeitsrisiken in ihrer Lieferkette betroffen, die spürbare finanzielle oder operative Folgen hatten. Gleichzeitig schätzen nur 22% der befragten Unternehmen ihre eigene Lieferkette als resilient ein.

Diese Lücke zwischen Risikobetroffenheit und tatsächlicher Widerstandsfähigkeit ist eines der Ergebnisse der DACH-Auswertung der globalen Resilienz-Studie mit dem Schwerpunkt „The Economics of Sustainability – From Risk to Value". Sie wurde vom Softwareanbieter für nachhaltiges Lieferkettenmanagement IntegrityNext gemeinsam mit der Managementberatung BearingPoint und dem Berlin Institute for Supply Chain Management durchgeführt. Mehr als 600 Fach- und Führungskräfte aus Einkauf, Nachhaltigkeit, Compliance und Geschäftsführung wurden weltweit befragt, 146 Rückmeldungen stammen aus der DACH-Region.

Compliance ist nicht gleich Resilienz

Gesetzliche Vorgaben wie das deutsche (LkSG) und das schweizerische Lieferkettengesetz (VSoTr) oder die künftige EU-Richtlinie CSDDD haben viel bewirkt: Nachhaltigkeitsrisiken sind heute fest auf der Unternehmensagenda angekommen. Die Studie zeigt jedoch, dass regulatorische Nachweisfähigkeit allein noch keine krisenfeste Lieferkette gewährleistet. Nur 35% der DACH-Unternehmen haben Nachhaltigkeitsrisiken tatsächlich fest in zentrale Prozesse integriert oder vollständig im Risikomanagement verankert – bei den übrigen bleibt es bei punktuellen oder isolierten Maßnahmen.

Was resiliente Unternehmen anders machen

Die Studie identifiziert klare Unterschiede zwischen Unternehmen, die ihre Lieferkette als robust einstufen, und solchen, die es nicht tun. Entscheidend ist nicht die reine Erfüllung gesetzlicher Anforderungen, sondern wie konsequent Risiken frühzeitig erkannt, Zusammenhänge verstanden und Erkenntnisse in operative Entscheidungen überführt werden. Unternehmen mit weitreichender Transparenz über ihre Lieferkette hinweg und einem integrierten statt inkonsistenten Risikomanagement schätzen ihre eigene Resilienz deutlich häufiger als hoch ein – und berichten spürbar öfter von einem klar messbaren Geschäftsnutzen ihrer Nachhaltigkeitsarbeit.

KI als Hebel – aber noch mit ungenutztem Potenzial

Ein weiterer Schwerpunkt der Studie ist der Einsatz künstlicher Intelligenz im Risikomanagement. Viele Unternehmen sammeln bereits erste Erfahrungen, etwa bei der automatisierten Datenerfassung oder der kontinuierlichen Risikoüberwachung – der skalierte, vorausschauende Einsatz steht vielerorts aber noch am Anfang. Bemerkenswert: Unter den Unternehmen, die KI bereits aktiv nutzen, sehen 70 Prozent einen konkreten Geschäftsnutzen, vor allem durch mehr Effizienz, bessere Entscheidungsgrundlagen und höhere Risikotransparenz. Die Studie zeigt zudem, wie unterschiedlich mittelständische und große Unternehmen beim Thema KI aufgestellt sind – mit klaren Konsequenzen für die künftige Wettbewerbsfähigkeit.

Für wen sich der Bericht lohnt

Die DACH-Auswertung richtet sich an Verantwortliche aus Einkauf und Supply Chain Management, Nachhaltigkeitsmanagement, Compliance und Risikomanagement sowie Geschäftsführung und Unternehmensstrategie. Sie liefert eine fundierte Vergleichsbasis, um den eigenen Reifegrad einzuordnen, Lücken zu identifizieren und die nächsten Schritte im Risikomanagement der eigenen Lieferkette gezielt zu priorisieren – von der Risikotransparenz über die Integration in zentrale Prozesse bis hin zum zielgerichteten KI-Einsatz.

Wie resilient ist Ihre Lieferkette wirklich – und wo stehen Sie im Vergleich zu anderen Unternehmen der Branche? Der vollständige DACH-Bericht liefert die Antworten: mit konkreten Zahlen, Vergleichswerten, Investitionsplänen und strategischen Prioritäten für die kommenden Jahre. Parallel hat IntegrityNext auch die Ergebnisse für Gesamteuropa in einem Bericht ausgewertet, dieser steht separat zur Verfügung und ermöglicht eine Einordnung der DACH-Analyse im europäischen Kontext.

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