15.09.2026Veranstaltungen

Nachhaltigkeit im Einkauf: Vom Anspruch zur strategischen Praxis

Beim BME Sustainable Procurement Summit 2026 in Darmstadt steht die Frage im Mittelpunkt, wie Unternehmen Nachhaltigkeit im Einkauf konkret verankern und als Hebel für Transparenz, Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit nutzen können. Der erste Veranstaltungstag zeigt: Nachhaltige Beschaffung ist längst mehr als eine regulatorische Aufgabe.
Wie wird Nachhaltigkeit im Einkauf zur konkreten Steuerungsaufgabe? Beim BME Sustainable Procurement Summit in Darmstadt tauschen sich Einkaufsmanagerinnen und -manager über Erfahrungen, Herausforderungen und Lösungsansätze aus. © BME e.V.

Nachhaltigkeit wird zur Steuerungsaufgabe

Lieferkettenrisiken, CO₂-Transparenz, belastbare Lieferantendaten und resiliente Beschaffungsstrategien: Nachhaltigkeit prägt zunehmend die strategischen Entscheidungen im Einkauf. Der BME Sustainable Procurement Summit am 15. und 16. September 2026 in Darmstadt bringt dazu Praxisberichte, Fachvorträge, Roundtables und Deep Dives zusammen.

Am ersten Veranstaltungstag wurde deutlich, dass Nachhaltigkeit im Einkauf zunehmend mit konkreten Fragen der Unternehmenspraxis verbunden ist. Im Fokus stehen dabei nicht nur regulatorische Anforderungen, sondern auch die Chancen, die sich aus mehr Transparenz, besseren Daten und resilienten Lieferketten ergeben.

Lieferantendaten als Schlüssel für Transparenz und Resilienz

Wie eng Nachhaltigkeit, Compliance und Datenqualität inzwischen miteinander verknüpft sind, zeigten Andrea Cychy, Senior Manager Sustainable Value Chain bei Exide Technologies, und Marcus Schneider, Senior Regulatory Expert bei Assent. Am Beispiel des Digital Product Passport wurde deutlich: Belastbare Lieferantendaten gewinnen für den Einkauf weiter an Bedeutung.

Während traditionell vor allem Kosten, Qualität und Verfügbarkeit im Mittelpunkt standen, werden Transparenz und Datenqualität zunehmend zu Voraussetzungen für zukunftsfähige Beschaffung. Dabei kann Regulierung nicht nur als Verpflichtung, sondern auch als Chance verstanden werden, neue Märkte zu erschließen und sich im Wettbewerb zu differenzieren.

Diese Perspektive zog sich durch zahlreiche Beiträge des ersten Veranstaltungstages: Nachhaltigkeit wird zunehmend als Bestandteil einer strategisch ausgerichteten Beschaffung und damit als Hebel für Transparenz, Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit verstanden.

Austausch und Praxiserfahrungen im Mittelpunkt

Der Summit schafft Raum für den Austausch über konkrete Herausforderungen und Lösungsansätze: von nachhaltigen und resilienten Lieferketten über Product Carbon Footprint und CO₂-Transparenz bis hin zu zirkulärer Beschaffung, Lieferantendaten und der strategischen Rolle des Einkaufs in der Transformation.

Der zweite Veranstaltungstag des BME-Top-Events am 16. September wird diesen Austausch fortsetzen und den Blick auf weitere Praxisbeispiele, Lösungsansätze und Perspektiven für einen zukunftsfähigen Einkauf richten.

Ihre Kontaktperson

Sarah Baer
Geschäftsbereichsleitung Innovation & ProduktentwicklungInhaltliche Fragen