05.03.2021

Damit Einkauf in Grenzregionen nicht „grenzwertig“ wird: Neues BME-Projekt für öffentliche Beschaffer in Grenzräumen

Auch in grenznahen Räumen wird von Seiten öffentlicher Auftraggeber vorzugsweise national beschafft, weil man sonst sprachliche und rechtliche Hürden fürchtet. Dabei verspricht der Einkauf über Grenzen hinweg großes Potenzial – nicht nur beim Kostensparen.

Vor diesem Hintergrund unterstützt der BME im Auftrag der Europäischen Union öffentliche Beschaffer und Anbieter bei den Herausforderungen des „Cross-Border Procurement“ (PubProc4EU).  Gemeinsam mit der EU hat das Projekt das Ziel, die Chancen und Möglichkeiten aufzuzeigen, die jenseits der jeweiligen Grenze liegen – für öffentliche Einkäufer und Anbieter. Nach Veranstaltungen für die Grenzregionen Deutschland-Tschechien-Österreich und Deutschland-Niederlande-Belgien findet am 25. März 2021 ein weiterer Workshop statt. Schwerpunkt ist dieses Mal die Grenzregion Deutschland-Frankreich-Belgien.

Besser einkaufen, Chancen nutzen und dabei nicht nur die Lieferanten vor der Haustüre zu haben, dass ist das Ziel von PubProc4EU. „Wichtig ist uns bei dieser Veranstaltung, das Cross-Border-Procurement stärker in die Einkaufsstrategien zu verankern“, so Marlene Grauer , Projektleiterin des BME. „Es geht darum, die Vorteile aufzuzeigen, Netzwerke zu kreieren und Herangehensweisen zu erläutern – aber eben auch Unsicherheiten abzubauen, die mit einer grenzüberschreitenden Beschaffung noch verbunden werden.“
Der BME als größter Einkaufsverband in der Europäischen Union bildet mit diesem Projekt einmal mehr eine Plattform für den Austausch von Best-Practice und Geschäftsmöglichkeiten auch und gerade für KMU und den öffentlichen Einkauf.

Weiterführende Information zur Veranstaltung am 25. März 2021 erhalten Sie hier... 

Kostenfreie Anmeldung: bme-international@bme.de Ansprechpartner:
Marlene Grauer
Projektmanagerin International
E-Mail: marlene.grauer@bme.de