08.09.2026Advertorials

Wenn Energieeinkauf zu komplex für Excel wird

Wie Industrieunternehmen komplexe Strom- und Gasportfolios transparenter steuern und Beschaffungsrisiken reduzieren können.
© METEORIC

Viele Industrieunternehmen haben erkannt, dass die zunehmende Komplexität der Energiewelt nicht nur Risiken, sondern auch erhebliche Chancen bietet. Die Energiebeschaffung entwickelt sich weg von einem reinen Einkaufsvorgang hin zu einer strategischen Managementaufgabe: Termin- und Spotmärkte, Batteriespeicher, PPAs, Eigenversorgung, Nachhaltigkeitsziele sowie regulatorische Anforderungen müssen sinnvoll auf die individuelle Situation eines Unternehmens abgestimmt werden.
Entscheidend sind daher nicht nur Marktinformationen, sondern vor allem deren Umsetzung und das laufende operative Management am einzelnen Standort wie auch standortübergreifend.

METEORIC verbindet individuelle Beschaffungsstrategien, Energieversorgung und operatives Energiemanagement aus einer Hand. Die KI-gestützten Systeme schaffen Transparenz, machen komplexe Entscheidungen beherrschbar und helfen Unternehmen, Marktchancen gezielt zu nutzen.

Miguel Conty© METEORIC

Der BME hat ein Interview mit Miguel Conty, Geschäftsführer METEORIC, über die derzeit wichtigsten Themen auf dem Energieeinkaufssektor geführt.

Herr Conty, wo geraten Energieeinkaufsteams in der Praxis am häufigsten an ihre Grenzen?

Miguel Conty: Der größte Aufwand entsteht selten durch einen einzelnen Vertrag. Komplex wird es, wenn mehrere Standorte, Zählpunkte und Gesellschaften mit unterschiedlichen Verbrauchsprofilen und Beschaffungsmodellen zusammenkommen. Dann laufen Festpreisverträge, Tranchen, Spot-Beschaffung, PPAs oder Eigenversorgung parallel und das mit unterschiedlichen Laufzeiten, Kündigungsfristen und Verantwortlichkeiten.
Relevante Daten liegen oft verteilt, METEORIC bündelt diese Informationen in einer gemeinsamen Portfolioansicht. So wird sichtbar, welche Mengen abgesichert sind, welche Beschaffungsfenster bevorstehen und wo Handlungsbedarf besteht.

Welche Risiken entstehen, wenn Energieportfolios nicht laufend und konsistent gesteuert werden?

Conty: Finanzielle Risiken entstehen häufig nicht durch eine einzelne Fehlentscheidung, sondern durch verspätete oder unvollständige Entscheidungen. Wenn Beschaffungschancen übersehen werden, zukünftige Verbrauchsmengen falsch eingeschätzt werden oder offene Positionen nicht sichtbar werden, kann es sein, dass ein Unternehmen zu ungünstigen Zeitpunkten handeln muss.
Hinzu kommt das Risiko, dass Einkaufs-, Finanz- und Nachhaltigkeitsteams mit unterschiedlichen Datenständen arbeiten. METEORIC verbindet und managt die unterschiedlichen Schnittstellen. Dadurch sehen Verantwortliche nicht nur einzelne Preise, sondern den Kontext: Was ist gedeckt, was ist offen, welches Volumen ist betroffen und welche Entscheidung steht als Nächstes an?

Wie weit sollte Automatisierung im Energieeinkauf gehen?

Conty: Wir erhalten das Feedback, dass Kunden vor allem wiederkehrende, datenintensive Arbeit automatisieren möchten. Wie zum Beispiel das Vertrags- und Fristenmonitoring, und die Datenkonsolidierung.
Die eigentliche wirtschaftliche Entscheidung, zum Beispiel eine größere Tranche zu fixieren, eine Strategie zu ändern oder ein Budgetrisiko bewusst zu akzeptieren, soll dagegen in der Regel bei den verantwortlichen Menschen bleiben.
Deshalb versteht METEORIC Automatisierung nicht als Autopilot. Die Plattform schafft Transparenz, priorisiert Handlungsbedarf und bereitet Entscheidungen nachvollziehbar vor. Freigaben und strategische Entscheidungen bleiben dort, wo sie hingehören: beim Kunden.

Welche Rolle kann KI im Energieeinkauf übernehmen, ohne Kontrolle und Nachvollziehbarkeit zu verlieren?

Conty: KI kann im Energieeinkauf große Datenmengen an Verbrauchs- und Marktdaten strukturieren, Muster erkennen und auf Risiken oder anstehende Entscheidungen hinweisen. Vertrauen entsteht aber nur, wenn Empfehlungen nachvollziehbar bleiben.
Einkaufsleiter brauchen daher keine Black Box, sondern Transparenz: Welche Daten wurden genutzt? Welche Annahmen liegen zugrunde? Welche Alternative wurde empfohlen und warum? Wer hat wann entschieden und freigegeben
METEORIC setzt deshalb auf eine auditierbare Entscheidungslogik. Die Plattform soll nicht Entscheidungen im Verborgenen treffen, sondern Informationen konsistent aufbereiten, Handlungsmöglichkeiten sichtbar machen und jeden relevanten Schritt dokumentierbar halten.

Für welche Unternehmen lohnt sich eine integrierte Lösung und Schnittstelle zum Energiemarkt aus Energieversorgung und Energiemanagement besonders?

Conty: Standard-Lieferverträge und Excel reichen für einfache Portfolios aus. Der Mehrwert einer integrierten Lösung wächst jedoch deutlich, sobald mehrere Standorte, Gesellschaften oder Beschaffungsmodelle zusammenkommen.
Das gilt besonders, wenn Unternehmen Transparenz über Verträge, Verbrauch, Marktpreise und Budgetrisiken benötigen, diese Daten aber nicht mehr manuell zusammenführen können.
METEORIC richtet sich an Unternehmen, für die der Energieeinkauf nicht länger nur eine jährliche Ausschreibung, sondern eine fortlaufende Optimierung ist. Die Plattform ersetzt weder fachliche Expertise noch strategische Beratung, sie schafft vielmehr die Daten- und Entscheidungsgrundlage, damit beide gezielter zusammenwirken und Energieversorgung sowie Energiemanagement individuell optimiert werden können.

Vielen Dank für das Gespräch.

Energieportfoliomanagement in der Praxis

Wie Sie Ihre Energiebeschaffung strukturiert aufstellen, Risiken reduzieren und Datensilos auflösen, erfahren Sie in einem kurzen Meeting mit METEORIC.

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Kontakt:
Miguel Conty
Geschäftsführer METEORIC
E-Mail: miguel@meteoric.energy
Tel.: +49 32 221856437