16.09.2020 //

PubProc4EU: BME unterstützt grenzüberschreitende Beschaffung

Mit „Open Public Procurement for Europe“ gehen Einkäuferverband und EU-Kommission gemeinsam neue Wege der Zusammenarbeit zwischen öffentlichen Beschaffern und privaten Anbietern.

BME und EU-Kommission wollen die öffentlichen Beschaffung beim grenzüberschreitenden Einkauf aktiv unterstützen. Im Bild ist das Gebäude der Brüsseler EU-Kommission zu sehen. Foto: Dimitris Vetsikas/pixabay.com BME und EU-Kommission wollen die öffentlichen Beschaffung beim grenzüberschreitenden Einkauf aktiv unterstützen. Im Bild ist das Gebäude der Brüsseler EU-Kommission zu sehen. Foto: Dimitris Vetsikas/pixabay.com

Der BME wird die öffentliche Beschaffung beim grenzüberschreitenden Einkauf unterstützen. „Wir haben von der EU-Kommission in Brüssel einen entsprechenden Auftrag erhalten“, informierte Marlene Grauer, International Project Manager des Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME), in Eschborn.

Mit „PubProc4EU“ (Open Public Procurement for Europe) wollen BME und EU-Kommission die Vernetzung von Beschaffern der öffentlichen Hand mit innovativen Klein- und Mittelunternehmen (KMU) in grenznahen Regionen fördern. „Dazu werden wir in den kommenden Monaten im Auftrag der EU-Generaldirektion für Binnenmarkt, Industrie, Unternehmertum und KMU (DG GROW) drei interaktive Workshops durchführen. Dabei sollen beide Seiten Gelegenheit erhalten, sich auf vergabekonformem Weg zu informieren, gegenseitig auszutauschen und nach grenzüberschreitenden Marktchancen zu suchen. Die geplanten Veranstaltungen bringen verschiedene Interessenvertreter aus mehreren EU-Mitgliedstaaten zusammen. Sie tragen auf diese Weise dazu bei, das öffentliche Beschaffungswesen durch die grenzüberschreitende Zusammenarbeit deutlich zu verbessern“, erläuterte Grauer die nächsten Schritte.

Schwerpunkt Veranstaltungen mit regionalem Zuschnitt sind jeweils:

  • Deutschland, Österreich, Tschechische Republik
  • Deutschland, Belgien, Niederlande sowie
  • Deutschland, Belgien, Frankreich.

Der erste Termin findet am 6. Oktober 2020 für die Regionen Deutschland/Österreich/Tschechische Republik statt. Aufgrund der derzeitigen Corona-bedingten Hygiene-Vorschriften wird die Auftaktveranstaltung virtuell durchgeführt.

Die weiteren Termine von „PubProc4EU“ sind:

  • 11. November 2020 – Belgien/Deutschland/Niederlande
  • 3. März 2021 – Belgien/Deutschland/Frankreich

„Der Austausch über Grenzen hinweg stärkt nicht nur den Binnenmarkt, sondern soll insbesondere kleinen und mittelständischen Betrieben neue Horizonte eröffnen. Als Europas führender gemeinnütziger Fachverband für Einkauf, Logistik und Supply Chain will der BME seine vielfältigen internationalen Erfahrungen noch stärker in den Bereich der öffentlichen Beschaffung transferieren“, so Grauer abschließend.

Für weitere Informationen: https://www.bme.de/pubproc4eu

Ansprechpartnerin: Marlene Grauer, International Project Manager des BME (E-Mail: marlene.grauer(at)bme.de)

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